Promotionsstudium in Deutschland Traditionelle
(individuelle) Betreuung durch "Doktorvater"/"Doktormutter"
(sog. Lehrlingsmodell)
- Zulassungsverfahren gemäß Promotionsordnung
Weitere Informationen unter:
Internationale Promotionsprogramme des DAAD und der DFG
- Seit 2001: gemeinsame Verantwortung des Förderprogramms
"Promotion an Hochschulen in Deutschland (PHD)",
inhaltliche Durchführung durch DAAD
- Ziele: Umsetzung der entsprechenden Empfehlungen des Wissenschaftsrats
und der Hochschulrektorenkonferenz zur Reform der Doktorandenausbildung
- Steigerung der internationalen Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit
von Promotionen in Deutschland für hochqualifizierte
WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland (angestrebter
Ausländeranteil: 30%) durch klare Strukturierung und
Intensivierung des Promotionsstudiums
- Ansiedlung international ausgerichteter Promotionsstudiengänge
an Zentren exzellenter Forschung
- Begrenzung der Promotionsdauer und optimale Betreuung (mit
festgeschriebener institutioneller Verantwortung der Hochschule
für die Promovierenden)
- Kompatibilität internationaler Abschlüss
- englischsprachiges Lehrangebot
- Förderung des interdisziplinären Dialogs
Nach vier Auswahlrunden befinden sich insgesamt 50 Internationale
- Promotionsprogramme in der Förderung.
- NB: bei PHD handelt es sich um ein institutionelles Förderprogramm,
das sich nicht an Einzelpersonen, sondern an die Hochschulen
als Antragstellerinnen richtet
Weitere Informationen unter:
Graduiertenkollegs der DFG
- Ergänzung zur traditionellen Form individueller Doktorandenbetreuung:
Graduiertenkollegs (GK) sind befristete
und thematisch begrenzte Einrichtungen der Hochschulen
zur Förderung des graduierten wissenschaftlichen
Nachwuchses durch Beteiligung an der Forschung (forschungsorientierte
Integration von Forschung und Ausbildung);
- Ein GK umfasst in der Regel 10-15 Hochschullehrer und bis
zu 30 Kollegiaten, von denen 12-15 Stipendien der DFG erhalten
- Derzeit 297, darunter 28 internationale, Graduiertenkollegs
bundesweit (Stand: 2004)
Weitere Informationen unter: http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/koordinierte_programme/
graduiertenkollegs/listen.html
Sonderforschungsbereiche der DFG
- Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristig angelegte
Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler
im Rahmen eines fächerübergreifenden Forschungsprogramms
zusammenarbeiten
- Derzeit (01/2006): 266 Sonderforschungsbereiche an insgesamt
57 Hochschulen in der Förderung
- Sogenannte "Nachwuchsgruppen" in Sonderforschungsbereichen
als Programmergänzung: ermöglichen jüngeren
WissenschaftlerInnen für begrenzte Zeit selbstständige
Forschungsarbeit (Förderung setzt wissenschaftliche
Exzellenz voraus)
Weitere Informationen unter: http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/koordinierte_programme/
sonderforschungsbereiche/liste/sfb_gesamt.html
International Max Planck Research Schools
- Zentren wissenschaftlicher Exzellenz auf ausgewählten
innovativen und interdisziplinären For-schungsgebieten
(z.B.: Neurowissenschaften, Molekularbiologie, Informatik)
- Promotionsstudiengänge der Internationalen Max Planck
Research Schools bieten hervorragende Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten
für graduierte Wissenschaftler aus dem In- und Ausland
- Klare wissenschaftliche Schwerpunktbildung und Bearbeitung
gemeinsamer Themen fördern die enge Zusammenarbeit
der Doktoranden in Forscherteams
- Besonderer Wert wird auf die internationale Zusammenarbeit
(erstrebter Ausländeranteil: 50%) gelegt
- Derzeit 37 Max Planck Research Schools bundesweit (Stand:
03/05)
Weitere Informationen unter: http://www.mpg.de/instituteProjekteEinrichtungen/schoolauswahl/index.html
Graduate Schools von Bundesländern
- Nordrhein-Wesfalen: ab WS 2001/2002: 7 Graduate Schools
- Niedersachsen: 10 Graduate Schools (Stand: 01/2006)
- Bayern: Einrichtung von 26 Elitestudiengängen, unter
ihnen 10 Internationale Doktorandenkollegs (Stand: 2006)
- Weitere Initiativen in Bundesländern: z.B. Bremen,
Graduate School of Social Sciences der Universität
Bremen (seit 2002)
- Ziel: Förderung hochqualifizierter Wissenschaftler
aus dem In- und Ausland unter optimalen Bedingungen, nach
anglo-amerikanischem Vorbild
- Strukturierte Doktorandenausbildung in Form eines (forschungsbezogenen)
Promotionsstudiums, intensive individuelle Betreuung von
Dissertationsvorhaben sowie Vorbereitung der Doktoranden
auf die Arbeit in interdisziplinären und internationalen
Forschungszusammenhängen
- In der Regel: interdisziplinäres Zusammenwirken mehrerer
Fakultäten
- Internationale Ausrichtung (überwiegend englischsprachiges
Lehrangebot)
- Graduate Schools sollen - im Unterschied zu Graduiertenkollegs
(= temporäre Einrichtungen) - fester Teil der jeweiligen
Universität werden und somit nachhaltig zur Strukturbildung
in Forschung und Lehre beitragen.
Weitere Informationen unter:
Netzwerk biologischer und medizinischer PhD Programme
- Bundesweiter Zusammenschluss von über zehn internationalen
PhD Programmen mit biologischer oder medizinischer Ausrichtung
- Bestehen seit 2002
- Sprecher: derzeit an der Medizinischen Hochschule Hannover
- Diskussion von fachspezifischen Themen
- Festlegung von allgemeinen Standards (Akkreditierung)
- Koordination von Auswahlverfahren
- Organisation von „soft skill“ Seminaren und
Workshops
Weitere Informationen unter: http://www99.mh-hannover.de/kliniken/immun/phd-net/
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