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Die Fachhochschule und ihre Einrichtungen

Der Lehrkörper - Professoren und Dozenten

Der größere Praxisbezug der Fachhochschule wird auch an der Qualifikation der akademischen Lehrer deutlich. Professoren und Dozenten haben neben der wissenschaftlichen Qualifikation in aller Regel auch praktische Berufserfahrung. So müssen sie üblicherweise eine mindestens fünfjährige praktische Tatigkeit in ihrem Fachgebiet nachweisen. Die meist in Wirtschaft oder Verwaltung gewonnenen Erfahrungen der Fachhochschulprofessoren fließen in die akademische Lehre und Forschung ein und kommen den Studierenden bei ihrer Ausbildung zugute.

Rektor oder Präsident an der Spitze

In ihrem organisatorischen Aufbau ähnelt die Fachhochschule der Universität. Auch hier steht an der Spitze ein gewählter Rektor oder Präsident, der diese Position hauptamtlich in einer mehrjährigen Amtszeit wahrnimmt und dabei meist von Prorektoren bzw. Vizepräsidenten unterstützt wird. Daneben gibt es meistens einen hauptamtlichen Verwaltungsbeamten, den Kanzler. Höchstes beschlussfassendes Organ der Fachhochschule ist ein Gremium, das sich aus Vertretern der Professoren, der wissenschaftlichen und sonstigen Mitarbeiter und der Studierenden zusarnmensetzt. Dieses Gremium kann von Land zu Land unterschiedliche Namen tragen wie Senat oder Konzil; auch die einzelnen Gruppen sind mit unterschiedlichem Stimmrecht vertreten. Aufgabe des Gremiums ist es, grundsätzliche Fragen von Forschung und Lehre, Studien- und Prüfungsordnungen sowie Berufungen und die sonstige personelle und materielle Ausstattung der Fachbereiche zu beraten und zu entscheiden. Dabei hat in Fragen von Forschung und Lehre und bei der Berufung neuer Hochschullehrer die Gruppe der Professoren eine absolute Mehrheit der Stimmen.

Gliederung in Fachbereiche

Die Fachhochschulen sind in Fachbereiche gegliedert. Diese werden von einem Fachbereichsleiter oder Dekan und einem Fachbereichsrat geleitet. Die Studiengänge sind in der Regel jeweils einem Fachbereich zugeordnet, wobei ein Fachbereich mehrere Studiengänge umfassen kann. Daneben gibt es Fachbereiche, an denen die für viele Studiengänge obligatorischen allgemeinwissenschaftlichen Fächer angeboten werden wie zum Beispiel Recht, Soziologie, Philosophie u.a. An manchen der allgemeinwissenschaftlichen Fachbereiche können Zusatzqualifikationen erworben werden wie z.B. ein Zertifikat in Wirtschaftsenglisch. Zu jedem Fachbereich gehören Arbeitsräume für das Lehrpersonal und Verwaltungsbüros, außerdem häufig Labors (z.T. interdisziplinär genutzt), Studios, Werkstätten. Diese liegen bei größeren Fachhochschulen meist auch räumlich zusammen und bilden damit einen Ort, an dem sich die Studierenden hauptsächlich begegnen. Zentrale Einrichtungen sind Bibliotheken und Rechenzentren.

Die Studentenschaft als Organisation

Durch die Einschreibung - Immatrikulation - an einer Fachhochschule wird man Mitglied der Studentenschaft, was durch die Aushändigung eines Studentenausweises bestätigt wird. Die Studentenschaft als Körperschaft ist über gewählte Organe wie den Allgemeinen Studentenausschuss, kurz AStA, berechtigt, vielfältige hochschulpolitische Rechte und soziale wie kulturelle Aufgaben wahrzunehmen und dabei auch eigene Aktivitäten zu entwickeln. Darüber hinaus wählen die Studierenden der Fachbereiche eigene Selbstverwaltungsorgane, so die Fachschaft, die auf Fachbereichsebene ähnliche Aufgaben wahrnehmen wie die von der gesamten Studentenschaft gewählten Gremien für die gesamte Fachhochschule.

Service für ausländische Studierende

An fast allen Fachhochschulen gibt es zur speziellen Beratung ausländischer Studierender eigene Anlaufstellen. Das ist meist das Akademische Auslandsamt, aber auch ein Ausländer-Beauftragter oder das Ausländer-Referat des AStA helfen weiter. Von der ersten Anfrage nach Studienmöglichkeiten über die Bewerbung bis hin zur Beratung bei der Lösung persönlicher Studienprobleme wird hier für die ausländischen Studierenden ein umfassender Service angeboten. Dieser Service wird in der Regel intensiv genutzt und ist daher meist überlastet. Hier empfiehlt sich eine möglichst frühzeitige Kontaktaufnahme.


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