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Informationsveranstaltung
des DAAD-IC Kiew, des Goethe-Instituts Kiew und der Deutschen
Botschaft Kiew am 29.09.2006 in Kiew
„Die Kenntnisse und Erfahrungen, die Sie
während Ihres Aufenthaltes in Deutschland erhalten werden,
sind absolut notwendig für unser ukrainisches Heimatland
und für die Integration der Ukraine in den europäischen
Bildungs- und Wissenschaftsraum.“
DAAD Alumnus Prof. Mikhalenkov
Am 29.09.2006 nachmittags führten das DAAD-IC Kiew,
das Goethe-Institut Kiew und die Deutsche Botschaft Kiew erstmalig
gemeinsam eine Informationsveranstaltung zum Schwerpunkt „Studieren
in Deutschland“ durch. Das IC Kiew nutzte diese Gelegenheit
auch, um über die in den letzten Jahren stark veränderten
Studien- und Forschungsbedingungen in Deutschland für
internationale Studierende zu berichten. Mit den 300
geladenen Gästen aus den überwiegend Kiewer Hochschulen
war der Veranstaltungssaal sehr gut gefüllt. Die überwältigende
Nachfrage übertraf alle Erwartungen der Veranstalter.
Die Begrüßung erfolgte durch Werner Wöll
(Stellvertretender Leiter des Goethe–Instituts Kiew
und Verantwortlicher für Spracharbeit), der direkt im
Anschluss auf die sprachlichen Vorrausetzungen für ein
Studium in Deutschland einging. Er gab eine Übersicht
über die verschiedenen Prüfungen für Deutsch.
Da die TestDaF-Prüfung dabei eine große Rolle spielt,
hat die Leiterin des kürzlich neueröffneten TestDaF-Zentrums
Kiew Frau Dr. Svitlana Ivanenko (Nationale Pädagogische
Drahomanov-Universität) erklärt, dass man diesen
Test jetzt auch in Kiew ablegen kann. Der Leiter des
IC Kiew Dr. Martin Sandhop informierte über Möglichkeiten,
einen akademischen Abschnitt in Deutschland zu verbringen,
ob mit oder ohne ein Stipendium. Der Schwerpunkt lag dabei
bei jungen Graduierten und Doktoranden, für die es neue
innovative Studien- und Forschungsangebote gibt. Auch über
mögliche Motivationsgründe einen Teil des Studiums
in Deutschland zu verbringen wurde gesprochen. Als wichtigster
Grund ist die Attraktivität des Hochschulstandorts Deutschland
und das hohe akademische Niveau der deutschen Studien–
und Forschungsangebote zu nennen. Die Absolventen wissen auch,
dass sie nach einer Studienzeit in Deutschland hervorragende
Berufs- und Karrierechancen in der Ukraine haben.
Wie zum Beispiel Vera, 22: Sie studiert zur Zeit an der Bergbauuni
Dnipropetrowsk Jura und interessiert sich für das DAAD/OSI-Programm.
Mit einem DAAD/OSI-Programm könnte sie an einer deutschen
Hochschule einen Mastergrad erwerben und danach in der Ukraine
für die UNO oder eine andere internationale Organisation
arbeiten. Aus der Vielfalt der DAAD-Förderprogramme interessiert
sich Anna, 19, für einen Hochschulsommerkurs (HSK), um
ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Jetzt befindet sie sich
noch am Beginn ihres Studiums, für später aber plant
sie einen Studienabschnitt in Deutschland zu verbringen.
Sonja Sakatsch, die im IC Kiew für Stipendienprogramme
zuständig ist, hat über Stipendien, Fördermöglichkeiten
und die Bewerbungsmodalitäten gesprochen.
Das
Visumantragsverfahren für ukrainische Studienbewerber
haben zwei Mitarbeiter der Deutschen Botschaft erläutert.
Nach den Plenarvorträgen im zweiten Teil der Veranstaltung
gab es dann die Möglichkeit für Einzelberatungen
zu Sprachtests, Studien-und Forschungsangeboten und Visaangelegenheiten,
was sehr rege genutzt wurde.
Im DAAD-Zimmer standen dafür drei Beratungstische bereit.
Am Tisch eins beantwortete Sonja Sakatsch gern Fragen zu DAAD-Stipendien,
am Tisch zwei war der DAAD-Lektor in Odessa Dr. Siegbert Klee
zuständig für Studienangebote in Deutschland und
am Tisch drei informierte der DAAD-Fachlektor in Kiew Dr.
Ingmar Bredies über internationale Promotions- und Forschungsprogramme.
Der große Erfolg dieses Informationsnachmittags zeigt
das Interesse und den Bedarf dieser Veranstaltung und wird
somit sicher kein einmaliges Ereignis bleiben.
Janina Loeper, DAAD-Sprachassistentin an der
Mohyla – Akademie im Hochschuljahr 2006/07
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| Die
Veranstalter GI Kiew, DAAD-IC Kiew, Deutsche Botschaft
Kiew |
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| Am
Beratungstisch |
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